Vortrag über Botswana auf der FESPO Zürich

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Frisch von der FESPO in Zürich zurück, bringe ich einige Einblicke und Inspirationen für die Traumreise nach Botswana mit. Der Vortrag von Afrika Design Travel hat eines deutlich gemacht: Botswana gilt als eines der exklusivsten Reiseziele der Welt, wobei sich die Wildnis auf vielfältige Weise authentisch entdecken lässt.

Qualität hat ihren Preis – Aber es gibt Alternativen

Gleich zu Beginn wurde ein Thema offen angesprochen, das viele Reisende beschäftigt: Die Kosten. Wer in einer festen Luxus-Lodge übernachtet muss mit Preisen ab rund CHF 600.– pro Person und Nacht rechnen. Botswana setzt bewusst auf «High Value, Low Impact«, einen Tourismus, um die Natur zu schützen.

Doch wer seine Geldbörse etwas schonen möchte, ohne auf stilvolle oder speziell authentische Erlebnisse zu verzichten, findet wunderbare Alternativen; wie z.B. Glamping-Anlagen mit exquisiten Zelten und festem Boden sowie Komfort oder Mobile Camps: Die wohl authentischste Art zu reisen. Was gemütliche Zelte auszeichnet, die immer wieder neu an den schönsten Spots aufgebaut werden. So ist man der Natur so nah wie nirgendwo sonst.

Ein Tag dem Rhythmus der Wildnis folgend

Wie sieht ein typischer Alltag auf Safari eigentlich aus? Der Vortrag nahm uns mit auf eine Reise durch solch einen charakteristischen Safari-Tag:

  1. Der frühe Vogel: Aufstehen vor der Dämmerung, wenn die Raubtiere noch aktiv sind.
  2. Morgendliche Pirschfahrt: Mit der ersten Dämmerung geht es hinaus in den Busch.
  3. Genuss pur: Ein ausgiebiges Frühstücksbuffet und geführte Buschspaziergänge folgen.
  4. Siesta: Mittagsruhe, wenn die Sonne am höchsten steht.
  5. Abend-Safari: Sobald es kühler wird, geht es erneut zur Tierbeobachtung, gekrönt von einem Sundowner.

Geduld und Expertise: Das Geheimnis der Tierbeobachtung

Ein besonderes Highlight im Vortrag war die Schilderung der verschiedenen Beobachtungsarten. Ob entspannt im Stuhl am Wasserloch sitzend oder in einem Hide (Versteck) auf den perfekten Moment wartend, eines ist unerlässlich: Geduld.

Hierbei spielen die einheimischen Ranger eine Schlüsselrolle. Die Tiere sind zwar an die Fahrzeuge gewöhnt und lassen sich dadurch kaum stören, doch nur ein erfahrener Guide kann die Körpersprache von Löwen oder Elefanten richtig deuten, verfügt über reichlich tiefes Wissen und sorgt so für genügend Sicherheit.

Innovation im Chobe Nationalpark & Weite in der Kalahari

Besonders beeindruckend sind die nachhaltigen Entwicklungen im Chobe Nationalpark. Statt dröhnender Dieselmotoren kommen immer häufiger leise E-Autos und E-Boote zum Einsatz. Beinahe lautlos gleitet man damit durch die Natur, was ein riesiger Vorteil für das Tiererlebnis und die Umwelt ausmacht.

Wer die absolute Abgeschiedenheit sucht, für den führt kein Weg an einer Flugsafari ins Okavango Delta vorbei. Von oben wird hier die Dimension dieser einmaligen Tierwelt erst richtig greifbar. Die Kalahari Wüste wurde uns gegen Vortragsende vorgestellt. Sie ist ein Becken, das sich über Botswana und Namibia erstreckt. Darin befindet sich das Central Kalahari Game Reserve, welches etwas grösser als die Schweiz ist. Weniger Tiere als das Okavango Delta beherbergt es. Jedoch ebenso schöne Eindrücke fürs Leben vermag es, zu hinterlassen.

Eine Reise nach Botswana ist ein einmaliges Erlebnis, das seinen Preis hat. Doch lohnt es sich, da ein Grossteil der Einnahmen direkt in den Naturschutz fliesst und dafür sorgt, dass die Wertschöpfung der lokalen Bevölkerung zugutekommt.

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Die Beitrag-Links führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte und weiterführenden Informationen.

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